top of page

Alles untersucht, alles in Ordnung – und trotzdem stimmt etwas nicht.

Manchmal hat der Körper eine Sprache, die sich dem Verstand entzieht. Beschwerden, die real und belastend sind – aber medizinisch nicht eindeutig erklärbar. Man wurde untersucht, alles ist „in Ordnung" – und trotzdem ist etwas nicht in Ordnung. Das kann verwirren, erschöpfen und das Gefühl hinterlassen, nicht ernst genommen zu werden.

Körpersymptome ohne Befund – Der Körper spricht, weil Worte fehlen

Psychosomatische Symptome sind kein Zeichen von Schwäche – und keine Einbildung. In der Psychotherapie gelten solche Symptome als ernstzunehmender Ausdruck emotionaler Prozesse. Der Körper sendet Signale, oft deutlicher als unsere Gedanken es könnten.

Häufig sind chronischer Stress, emotionaler Druck oder ungelöste innere Konflikte beteiligt. Auch Erfahrungen von Überforderung, familiäre Spannungen oder berufliche Belastungen können eine Rolle spielen. Der Körper übernimmt eine Ausdrucksfunktion, wofür die Seele keinen anderen Weg gefunden hat - bis jetzt.

Psychosomatik – welche Symptome auftreten können

Psychosomatische Beschwerden können verschiedene Körpersysteme betreffen. Was sie verbindet: Sie entstehen im Zusammenspiel von Körper, Gefühlen und sozialem Umfeld.

 

  • Verdauung (z.B. Reizdarm, Übelkeit)

  • Herz-Kreislauf-System (z.B. Herzrasen, Engegefühl)

  • Atmung (z.B. Kurzatmigkeit, Beklemmungen)

  • Nervensystem (z.B. Schwindel, Kribbeln)

  • Hormonsystem (z.B. Migräne, Zyklusstörungen)

  • Bewegungsapparat (z.B. psychogener Rückenschmerz, Schiefhals)

  • Hals-, Nasen-, Ohren-Bereich (z.B. Tinnitus, Kloßgefühl)

  • Zähne (z.B. Zähneknirschen, Mundtrockenheit)

  • urologischer Bereich (z.B. Reizblase, Erektionsprobleme)

Psychosomatische Symptome einordnen –
wie körperorientierte Therapie helfen kann

In der Online-Körperpsychotherapie werden Körper und Psyche nicht getrennt betrachtet – sondern als ein zusammenhängendes System verstanden. Wechselwirkungen zwischen körperlichen Symptomen, emotionalen Zuständen und früheren Erfahrungen werden erkennbar.

Dieser Zugang ermöglicht, die psychischen Hintergründe körperlicher Beschwerden behutsam zu erkunden – ohne Druck, ohne vorschnelle Erklärungen. Psychosomatische Symptome lassen sich nicht „wegmachen“, aber wenn wir ihre Wechselwirkungen erkennen, lassen Sie nach. Bisweilen verschwinden sie sogar.

Ihr Körper hat eine Geschichte zu erzählen. Lassen Sie uns gemeinsam zuhören.

Psychosomatische Beschwerden –
Symptome verstehen und Zusammenhänge erkennen

bottom of page