
Mein Ansatz
Ein integrativer, körperorientierter Zugang zur Psychotherapie
In meiner therapeutischen Arbeit verbinde ich Körper, Psyche und Beziehung zu einem integrativen Verständnis des Menschen. Psychische Muster entstehen nicht allein im Denken, sondern primär im Erleben – tief verankert im Nervensystem, geprägt durch Beziehungserfahrungen und unbewusste Schutzstrategien.
Achtsamkeit bildet den tragenden Grund meiner Arbeitsweise. Dabei greifen der körperorientierte, tiefenpsychologisch fundierte, systemische und transpersonale Ansatz ineinander und unterstützen den persönlichen Erkenntnisprozess ganzheitlich.
Körper-Psychotherapie
Körperpsychotherapie versteht psychische Prozesse nicht nur als Vorgänge des Denkens, sondern als Erfahrungen, die sich im Körper ausdrücken und dort auch verändern lassen. Gefühle, innere Spannungen, Impulse und Haltungen zeigen sich oft zuerst körperlich – noch bevor sie sprachlich fassbar sind. In der therapeutischen Arbeit dient der Körper als direkter Zugang zum gegenwärtigen Erleben. Das bewusste Wahrnehmen von Empfindungen, Bewegungsimpulsen und inneren Reaktionen macht unbewusste Muster erfahrbar, ohne sie analysieren oder kontrollieren zu müssen. Dieser Ansatz unterstützt Veränderung dort, wo Worte allein nicht ausreichen: über feines Spüren, ein angemessenes Tempo und das Wiedererleben von Sicherheit im eigenen Körper. So entsteht ein integrativer Prozess, der Denken, Fühlen und körperliches Erleben miteinander verbindet.
Hier können Sie mehr über die Körperpsychotherapie erfahren.
Achtsamkeit
Im Alltag versuchen wir vieles mit dem Verstand zu lösen. Wir analysieren, erkennen Zusammenhänge und verstehen unsere Themen oft sehr genau – und erleben dennoch, dass sich innerlich wenig verändert. Viele seelische Muster lassen sich nicht durch Nachdenken verändern, weil sie tief im Erleben verankert sind und unser inneres Gleichgewicht im Hintergrund steuern. Achtsamkeit in der Psychotherapie eröffnet einen anderen Zugang. Sie richtet die Aufmerksamkeit nach innen – behutsam, langsam und ohne Leistungsdruck. Statt etwas verändern zu müssen, geht es zuerst darum, wahrzunehmen, was im Moment da ist: Körperempfindungen, Gefühle, innere Reaktionen und feine Signale des Nervensystems. Mit der Zeit entsteht daraus eine stabile innere Haltung. Ein ruhiger innerer Standpunkt, von dem aus das eigene Erleben klarer spürbar und verständlich wird. Wiederkehrende Muster, Schutzmechanismen oder innere Spannungen werden erkennbar und unbewusste Automatismen werden schwächer. Achtsamkeit unterstützt dabei, innere Prozesse besser zu regulieren, sich selbst mit mehr Mitgefühl zu begegnen und vorhandene Ressourcen wahrzunehmen. Viele Menschen erleben diesen Weg als stärkend, ordnend und entlastend – besonders bei Stress, innerer Unruhe oder in Phasen persönlicher Veränderung.
Die
Hakomi®-Methode
HAKOMI® ist eine körper- und achtsamkeitsorientierte Form der Psychotherapie mit tiefenpsychologischem Hintergrund. Im Mittelpunkt steht das gegenwärtige innere Erleben auf körperlicher, emotionaler und mentaler Ebene. Der Körper dient dabei als besonders direkter Zugang zu inneren Mustern und Prägungen. Wie wir fühlen, handeln, reagieren und uns selbst verstehen, zeigt sich im Körper. Durch achtsame Wahrnehmung wird diese „Sprache des Körpers“ im Moment zugänglich und erlebbar. In der therapeutischen Arbeit wird Körperbewusstsein genutzt, um diese inneren Zusammenhänge behutsam zu erkunden. Körperbezogene Interventionen lenken die Aufmerksamkeit gezielt auf das Erleben und eröffnen so neue Erfahrungsräume. HAKOMI® arbeitet mit Achtsamkeit und Respekt für innere Schutzmechanismen, um Sicherheit und Vertrauen zu stärken und zu neuen Erfahrungen zu ermutigen.
Systemische Therapie
Der systemische Blick versteht den Menschen im Zusammenhang – eingebettet in familiäre, soziale und innere Beziehungsmuster. Symptome werden nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines größeren Gefüges verstanden. In der Therapie geht es darum, diese Muster wahrnehmbar zu machen – in äußeren Beziehungen ebenso wie im inneren Erleben, mit seinen oft unterschiedlichen Stimmen, Bedürfnissen und Werten. Durch diese bewusste Wahrnehmung können neue Perspektiven und Handlungsspielräume entstehen.
Tiefenpsychologie
Vergangene Erfahrungen, insbesondere aus frühen Lebensphasen, prägen das heutige Erleben oft unbewusst. Besonders wirksam sind Erlebnisse, die mit Überforderung, Unsicherheit oder emotionalem Mangel verbunden waren. In der tiefenpsychologisch fundierten Arbeit werden solche Erfahrungen achtsam ins Bewusstsein gebracht – nicht zur reinen Analyse, sondern um ihre emotionale Bedeutung zu verstehen. So können abgespaltene oder wenig beachtete Anteile wieder eingebunden und das Selbstgefühl gestärkt werden.
Transpersonale Psychologie
Die transpersonale Psychologie bezieht spirituelle Erfahrungen und die Dimension des überpersönlichen Erlebens mit ein. Sie geht davon aus, dass der Mensch die Fähigkeit in sich trägt, über seine gewohnte Selbstwahrnehmung hinauszuwachsen und innere Ganzheit zu erfahren. In der therapeutischen Arbeit können daraus neue Perspektiven auf existenzielle Fragen, ein Gefühl von innerer Verbundenheit und tiefere Einsichten ins eigene Sein entstehen – im Einklang mit der individuellen Lebensrealität. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, lade ich Sie zu einem ersten Gespräch ein – online oder vor Ort.
Resonanz
Keine der reinen Gesprächstherapien in der Vergangenheit konnte mich so unterstützen und weiterbringen.