Claudia Hotzy
KÖRPERPSYCHOTHERAPEUTIN
Ablauf einer Online-Körperpsychotherapie
Online-Körperpsychotherapie ermöglicht auch per Video einen differenzierten Zugang zu Körperwahrnehmung, inneren Prozessen und emotionalen Mustern – in einem klar strukturierten Rahmen, der Orientierung und Sicherheit gibt. Wenn Sie wissen, was Sie erwartet, können Sie von Anfang an leichter ankommen und sich auf den Prozess einlassen.
1. Das Erstgespräch
Ein kostenloser, unverbindlicher Kennenlerntermin von etwa 30 Minuten. Sie schildern Ihr Anliegen, ich erläutere meine Arbeitsweise – und wir schauen gemeinsam, ob dieser Ansatz für Ihr Anliegen der richtige ist.
Viele erleben bereits dieses Gespräch als kleine Erleichterung, weil das Anliegen einmal klar und im Zusammenhang formuliert werden konnte.
Der richtige Ansatz für mich?
2. Zielklärung - Was soll sich ändern?
Zu Beginn der Zusammenarbeit besprechen wir, woran Sie merken würden, dass sich etwas verändert hat – innerlich, körperlich oder im Alltag. Ziele müssen nicht perfekt formuliert sein. Wichtiger ist ein gemeinsames Verständnis: Was belastet? Was wiederholt sich? Was trägt Sie bereits?
3. Wie eine Sitzung abläuft
Online-Körperpsychotherapie nach der HAKOMI®-Methode verbindet Gespräch mit bewusster Wahrnehmung. Im Mittelpunkt steht nicht nur das Was – Inhalte, Erlebnisse, Lebensgeschichte –, sondern vor allem das Wie: Wie hat sich eine Erfahrung in Ihrem Körper niedergeschlagen? Wie beeinflusst sie bis heute Ihr Fühlen, Denken und Handeln?
Eine Sitzung bewegt sich typischerweise durch diese Phasen:
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Ankommen
Was beschäftigt Sie gerade? Wir stellen Präsenz her – ohne Druck, ohne Agenda.
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Fokus setzen
Wir wenden uns mit dem zentralen Thema nach innen. Statt zu analysieren, laden wir durch unterstützende Fragen das aktuelle Erleben ein.
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Körperwahrnehmung einbeziehen
Die Aufmerksamkeit wird gezielt auf Körperempfindungen gelenkt: Wo zeigt sich das Thema im Körper? Wie zeigt es sich: Spannung, Enge, Wärme, Taubheit, Leere ...?
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Verbindungen erkunden
Körperreaktionen, Gefühle und Gedanken werden behutsam erkundet und in Beziehung gesetzt. Hier zeigen sich tiefe, prägende Muster, die im Hintergrund aktiv sind und oft eine selbstbegrenzende Wirkung haben.
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Nachspüren
Nach intensiven Prozessabschnitten – Raum für das, was sich verändert hat.
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Integration
Einordnung der Erfahrung in den persönlichen Kontext. Was nehmen Sie mit? Einfluss auf den Alltag? Wie konkret baue ich die Erkenntnis zur Erprobung in mein Leben ein?
Ziel ist nicht von außen vorgegebene Veränderung, sondern das Freilegen Ihrer eigenen Ressourcen.
Einen atmosphärischen Eindruck innerer Prozesse vermitteln die Resonanzräume.
4. Dauer und Rhythmus
Eine Sitzung dauert zwischen 60 und 90 Minuten – bewusst offen, damit ein laufender Prozess nicht abrupt endet. Das Ende findet sich erfahrungsgemäß organisch.
Klar abgegrenzte Themen lassen sich oft in 3–5 Terminen bearbeiten. Tiefergehende Prozesse brauchen mehr Raum – Rhythmus und Häufigkeit ergeben sich aus dem Verlauf. Es gibt keine Mindestanzahl.
5. Technisches
Eine stabile Internetverbindung, ein ruhiger, ungestörter Raum, Laptop oder Tablet mit Kamera – mehr braucht es nicht. Bei Unsicherheit sprechen wir das gerne vorab kurz ab.
6. Abschluss
Ein guter Abschluss ist kein formaler Akt – er ist Teil des therapeutischen Prozesses selbst.
Gemeinsam reflektieren wir, was sich verändert hat. Welche Ressourcen gestärkt wurden oder welche neu entdeckt wurden und was Sie künftig selbstständig trägt.
Bei Bedarf sind spätere Einzeltermine jederzeit möglich.
→ Methode und Haltung im Überblick: Körperpsychotherapeutin online
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