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Makroaufnahme einer Blüte mit leuchtend orangen Staubgefäßen und verschwommenem zart türkisen Hintergrund.
Therapieangebot

Themen & Anliegen

Themenauswahl

Meine Klient*innen bringen ganz unterschiedliche Anliegen mit. Die folgenden Themen geben Einblick in häufig vorkommende Themenbereiche. Allen gemeinsam ist oft ein geschwächter Selbstkontakt.

Selbstkontakt festigen

Selbstkontakt festigen

Wenn der Kontakt zu den eigenen Gefühlen, Bedürfnissen und Grenzen schleichend verloren geht, entsteht Selbstentfremdung. Man funktioniert, erfüllt Erwartungen oder verfolgt hohe Ideale – und spürt sich dabei immer weniger. Viele psychische Belastungen wurzeln nicht im Symptom, sondern in dieser unterbrochenen Selbstverbindung.

Selbstkontakt – was damit gemeint ist Selbstkontakt beschreibt die bewusste Beziehung zu sich selbst: die Fähigkeit, innere Zustände wahrzunehmen, Bedürfnisse ernst zu nehmen und emotionale Reaktionen einzuordnen. Er entsteht nicht durch Nachdenken, sondern durch Selbstwahrnehmung: innehalten, Körpersignale registrieren, Anspannung, Enge oder Weite differenzieren. Wo dieser Kontakt instabil ist, übernehmen frühe Überlebensstrategien die Führung.

Ein angepasstes oder leistungsorientiertes Ideal-Selbst soll Sicherheit schaffen: „Ich muss stark sein.“ „Ich darf keine Schwäche zeigen.“ „Nur wenn ich etwas leiste, bin ich wertvoll.“ Diese Muster schützen – führen langfristig jedoch zu Erschöpfung, innerer Leere oder abhängiger Beziehungsgestaltung.

Wenn das Leben fremdgesteuert wirkt Selbstentfremdung zeigt sich häufig in einem starken Außenbezug: Anerkennung, Harmonie oder Kontrolle werden zur inneren Notwendigkeit. Eigene Gefühle – insbesondere Wut, Trauer oder Angst – werden unterdrückt oder abgespalten. In Beziehungen entstehen Überanpassung, Rückzug oder Machtkämpfe. Die innere Orientierung fehlt.

Der therapeutische Prozess Gute Selbstverbundenheit beginnt mit differenzierter Selbstwahrnehmung. In der körperorientierten Psychotherapie wird ein resonierender Selbstbeobachter entwickelt: die Fähigkeit, innere Vorgänge wahrzunehmen, ohne von ihnen überwältigt zu werden. Schrittweise werden alte Schutzmechanismen verstehbar. Verdrängte Gefühle dürfen im geschützten Rahmen auftauchen und integriert werden. Mit wachsendem Selbstkontakt entsteht innere Stabilität: Entscheidungen werden weniger von Angst oder Idealbildern gesteuert, sondern von real erlebter Stimmigkeit.

Selbstentfremdung ist kein Charakterfehler. Sie ist eine erlernte Schutzstrategie – und deshalb veränderbar.

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Resilienz stärken

Resilienz stärken

Innere Stärke oder Resilienz bedeutet, flexibel auf Herausforderungen zu reagieren. Ähnlich wie Gräser, die sich beugen, aber nicht brechen, können wir uns an äußere Einflüsse anpassen und danach wieder zu unserer stabilen Mitte zurückkehren. Wahre Stärke liegt darin, mit Veränderungen zu wachsen, denn Resilienz ist nicht angeboren, sondern wir kultivieren sie.

Was ist Resilienz? Resilienz beschreibt die Fähigkeit, in schwierigen Zeiten flexibel zu bleiben und sich trotz Belastungen innerlich aufzurichten. Sie ist kein angeborenes Talent, sondern wächst mit der Erfahrung. Dr. Gunther Schmidt vergleicht sie mit Gräsern im Wind: anpassungsfähig und stabil. Es geht also nicht darum unerschütterlich zu sein, sondern beweglich zu reagieren.

Körperbewusstsein als Schlüssel Der Körper reagiert oft vor dem Verstand auf Stress - mit Anspannung, Rückzug oder innerer Unruhe. Wer diese Signale bewusst wahrnimmt, kann gezielt gegensteuern und seine Selbstwirksamkeit stärken.

Innere Stärke aktivieren - Ressourcen nutzen Resilienzfähigkeit setzt die eigenen Kräfte bewusst ein: Was tut mir gut? Wie kann ich mich regulieren, wenn alles zu viel wird? Wie finde ich zurück in mein Gleichgewicht? Methoden wie Achtsamkeit, Atemtechniken und innere Bilder helfen, auch in herausfordernden Momenten mit sich verbunden zu bleiben.

Ihr persönlicher Weg zu innerer Stärke Resilienz bedeutet nicht, alles „wegzustecken“ oder immer stark zu sein. Echte Stärke ist beweglich, feinfühlig und begegnet dem Leben mit Offenheit, gerade dort, wo es schwerfällt. Ich begleite Sie dabei, Körperreaktionen besser zu verstehen, innere Hürden zu überwinden und Ihre emotionale Stabilität zu festigen.

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Toxische Beziehungen

Beziehungen können tragen – oder zermürben. Wiederkehrende Muster wie Abwertung, emotionale Erpressung oder subtile Kontrolle hinterlassen tiefe Spuren und erschüttern das Selbstwertgefühl. Trauen Sie Ihrer Wahrnehmung, dass etwas im Umgang miteinander nicht stimmt, dann zeigt sich ein Weg, für Respekt und angemessene Grenzen einzutreten.

Wenn Beziehungen verletzen Beziehungen sind das Herzstück unseres Lebens – sie können uns nähren, stärken und wachsen lassen. Doch manchmal erfahren wir in ihnen das Gegenteil - Verletzungen, die tief gehen. Kränkende Worte, ständiger emotionaler Druck oder Manipulationen hinterlassen Spuren - und erschüttern mit der Zeit unser Selbstwertgefühl.

Wenn eine Beziehung ins Ungleichgewicht gerät, etwa durch einseitiges Geben, emotionale Abhängigkeit oder Machtspiele, kann sich eine toxische Dynamik entwickeln. Oft sind es kleine, wiederkehrende Verletzungen, die Grenzen missachten oder uns das Gefühl geben, „nicht richtig“ zu sein. Solche Muster sind schwer zu erkennen - besonders, wenn sie sich über Jahre hinweg eingeschlichen haben.

Sich aus der Spirale befreien Der erste Schritt ist, diese belastenden Muster wahrzunehmen – und sich bewusst aus ihnen zu lösen. Achtsame Selbstreflexion, das Spüren der eigenen Bedürfnisse und das Setzen gesunder Grenzen helfen dabei, wieder klarer zu sehen.

Je besser wir erkennen, was uns guttut und was nicht, desto leichter wird es, innerlich Ordnung zu schaffen und neue Entscheidungen zu treffen. Dieser Weg erfordert Mut – und Mitgefühl mit sich selbst. So wächst nach und nach ein neues inneres Fundament: gestärkt, klar und verbunden mit der eigenen Würde.

Die therapeutische Begleitung stärkt Ihre Selbstwahrnehmung und Klarheit – damit Sie sich in Beziehungen selbstsicher bewegen und angemessene Grenzen setzen.

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Ängste bewältigen

Ängste bewältigen

Angst ist ein starkes Gefühl – und sie spricht durch den Körper: Herzklopfen, Enge, Anspannung, flacher Atem. Um Ängste zu bewältigen, ist es entscheidend, die Auslöser und tieferliegenden Ursachen zu verstehen. Dann kann Angst in ihrem Übermaß nachlassen und Selbstvertrauen zurückkehren.

Innere Sicherheit zurückgewinnen Wenn Ängste im Leben bestimmend werden, gerät das innere Gleichgewicht aus der Balance. Meist zeigen sich die Symptome körperlich: Das Herz schlägt schneller, auf der Brust spüren wir Druck und Enge und der Bauch verkrampft sich – selbst wenn keine direkte Gefahr besteht. Auf Dauer ist dieser Zustand kaum auszuhalten.

Ein erster Schritt im Umgang mit Angst ist, ihre Sprache zu verstehen – vor allem die des Körpers. Wer lernt, die eigenen Körpersignale achtsam wahrzunehmen, kann die Angst besser einordnen. Dadurch entsteht allmählich mehr Abstand - und damit die Möglichkeit, sich von der Angst zu lösen.

Neue Stärke entwickelnIn der psychotherapeutischen Begleitung geht es darum, Hintergründe und Auslöser zu erkennen, den Körper als hilfreiche Ressource einzubeziehen und innere Sicherheit neu aufzubauen. Schritt für Schritt wächst so auch das Vertrauen – in sich selbst und ins Leben.

Angst muss nicht länger Ihr Leben bestimmen. Wenn Sie beginnen, die Zusammenhänge zwischen Körperreaktionen, Gefühlen und früheren Erfahrungen zu verstehen, kann neue innere Stärke entstehen.

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Nahaufnahme einer zierlichen orangen Blüte vor Hintergrund in Braunton.

Krisenbegleitung

Lebensübergänge wie Trennungen, Ruhestand oder wenn die Kinder ausziehen, lösen oft innere Leere und Verunsicherung aus. In der Krisenbegleitung unterstütze ich Sie, neue Perspektiven zu entwickeln - damit aus der Krise ein Weg zu mehr Klarheit und innerer Stabilität werden kann.

Krisen als Wendepunkte Wenn vertraute Lebensstrukturen wegbrechen, entsteht oft ein Gefühl von Leere und Orientierungslosigkeit. Übergänge wie das Ende einer Partnerschaft, der Auszug der Kinder oder der Ruhestand können tief verunsichern. Wer bin ich jetzt – ohne das Gewohnte?

Auch wenn diese Umbrüche Teil des Lebens sind, können sie sich wie ein kleines Erdbeben anfühlen. Leere, Traurigkeit, Überforderung oder Angst vor dem Ungewissen sind normale Reaktionen – und trotzdem schwer auszuhalten. In solchen Momenten kann es entlastend sein, sich begleiten zu lassen.

Vertrauensvolle Begleitung in schwierigen Zeiten Mit einem vertrauensvollen Gesprächspartner fällt es leichter, Gefühle zuzulassen und neue Perspektiven zu entwickeln. Auch der Körper reagiert auf Umbrüche – mit Anspannung, Erschöpfung, Schlafproblemen oder innerer Unruhe. Achtsame Selbstwahrnehmung und einfache Stabilisierungstechniken helfen, wieder Boden unter den Füßen zu spüren.

Ich unterstütze Sie dabei, die aktuelle Situation besser zu verstehen und neue Wege für sich zu finden. Damit aus der Krise ein Übergang wird, der stärkt.

Gemeinsam neue Wege entdecken »

Psychosomatische Beschwerden

Psychosomatische Beschwerden

Manche körperlichen Beschwerden sind medizinisch nicht eindeutig erklärbar, aber dennoch real und belastend. In der körperorientierten Psychotherapie erkunden wir die Wechselwirkungen zwischen Körper, Gefühlen und Gedanken – mit dem Ziel, Linderung zu finden und das innere Gleichgewicht wiederherzustellen.

Körpersymptome ohne organischen Befund Wenn körperliche Beschwerden keine medizinisch nachweisbare Ursache haben, spricht man von psychosomatischen oder funktionellen Störungen. Dabei treten Symptome auf, ohne dass eine organische Ursache gefunden wird.

Häufig sind psychische oder soziale Belastungen beteiligt. In der Psychotherapie gelten solche Symptome nicht als „eingebildet“. Sie sind ein ernstzunehmender Ausdruck emotionaler Prozesse. Der Körper sendet Signale – oft deutlicher als unsere Gedanken es könnten.

Mögliche Ursachen Psychosomatische Beschwerden entstehen oft im Zusammenhang mit chronischem Stress, emotionalem Druck oder ungelösten inneren Konflikten. Auch Erfahrungen von Überforderung, familiäre Spannungen oder berufliche Belastungen können eine Rolle spielen.

Diese Beschwerden können verschiedene Körpersysteme betreffen, darunter:

• Verdauung (z.B. Reizdarm, Übelkeit)
• Herz-Kreislauf-System (z.B. Herzrasen, Engegefühl)
• Atmung (z.B. Kurzatmigkeit, Beklemmungen)
• Nervensystem (z.B. Schwindel, Kribbeln)
• Hormonsystem (z.B. Migräne, Zyklusstörungen)
• Bewegungsapparat (z.B. psychogener Rückenschmerz, Schiefhals)
• Hals-, Nasen-, Ohren-Bereich (z.B. Tinnitus, Kloßgefühl)
• Zähne (z.B. Zähneknirschen, Mundtrockenheit)
• urologischer Bereich (z.B. Reizblase, Erektionsprobleme)

Ich unterstütze Sie dabei, die psychischen Hintergründe Ihrer körperlichen Beschwerden zu erkennen. So können Sie innere Zusammenhänge verstehen und neue Wege zur Selbstregulation und inneren Stärkung entwickeln.

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Ausführlichere Informationen zu Psychosomatik und funktionellen Störungen finden Sie hier.

Burnout/Stress

Burnout und Stress

Anhaltender Stress kann Körper und Seele auszehren – bis nichts mehr geht. Burnout ist kein persönliches Versagen, sondern ein Warnsignal: Belastungen übersteigen dauerhaft die inneren Ressourcen. Ziel ist es, die eigene Kraft zurückzugewinnen und neue Wege im Umgang mit Stress zu finden.

Wenn nichts mehr geht Burnout ist mehr als zu viel Stress. Es ist ein Zustand tiefer Erschöpfung, der Körper, Geist und Seele betrifft. Oft kündigt sich dieser Zustand schleichend an: weniger Energie, innerer Rückzug, Schlafprobleme, Gereiztheit. Der Körper sendet Warnsignale – lange, bevor der Kopf versteht, was los ist.

Im Mittelpunkt steht daher die Frage: Wie finde ich wieder ins Gleichgewicht? Gemeinsam schauen wir auf Ihre Belastungen und Ihre inneren und äußeren Ressourcen. Der Körper dient dabei als Kompass. Über Atem, achtsame Selbstwahrnehmung, Bewegung und andere individuelle Zugänge stärken Sie Ihre Resilienz.

Selbstfürsorge stärkt Auch Selbstfürsorge spielt eine zentrale Rolle: gesunde Routinen, klare Grenzen, Zeit für Erholung. Burnout entsteht oft, wenn die eigenen Bedürfnisse über lange Zeit vernachlässigt wurden. Die Rückverbindung zu sich selbst ist entscheidend für die Genesung.

Burnout ist keine Sackgasse. Betrachten Sie diese Erfahrung als Wendepunkt, um Ihr Leben neu zu ordnen.

Ich unterstütze Sie dabei, die Signale Ihres Körpers besser zu verstehen und Ihre Kräfte behutsam wieder aufzubauen. Gemeinsam entwickeln wir Schritte, die zu Ihrem Alltag passen – hin zu mehr Stabilität, innerer Ruhe und neuer Ausrichtung.

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Spiritualitä

Spiritualität in der Therapie

Spirituelle Erfahrungen und existenzielle Fragen sind wertvolle Ressourcen für Sinn und Halt. In der Therapie schaffen wir einen achtsamen Raum für Ihre Suche nach dem „Großen Ganzen“ – jenseits von Dogmen, als Kompass für mehr Klarheit und Lebendigkeit.

Existenzielle Fragen Wer sich bereits mit einigen persönlichen Themen tiefer auseinandergesetzt hat, spürt oft auch ein Interesse an der Frage, was jenseits der Persönlichkeit existiert. Im Rahmen einer Therapie hat Ihre Suche nach Sinn und Transzendenz deshalb auch ihren berechtigten Platz. Dabei geht es nicht um starre Glaubenssysteme, sondern um das, was für Sie persönlich Bedeutung hat. Wir können uns Ihre Persönlichkeit wie ein Segelschiff vorstellen: Während Sicherheit und Selbstwert den Rumpf bilden, sind es die Fähigkeit zu staunen, zu lieben und Sinn zu finden, die als Segel den eigentlichen Vortrieb liefern.

Spirituelle Themen achtsam erkunden In unserer Zusammenarbeit begleite ich Sie dabei, den Fokus von einem rastlosen Wollen hin zu einem reifenden Sein zu lenken. Es ist ein Weg von einer rein bewertenden Lebenseinstellung hin zu einer offeneren Haltung. Diese Form der inneren Erweiterung ermöglicht einen klaren Blick auf die Welt und lässt Raum für neue Erfahrungen der Zugehörigkeit.

Spiritualität bedeutet hier das Leuchten in den Augen, das wir der Welt schenken, und die Entwicklung einer Ethik, die aus tieferem Verständnis und echtem Mitgefühl entspringt. So finden Sie zu einem inneren Getragen-Sein, das stabil im Hier und Jetzt verankert ist.

Welche Rolle spielt Spiritualität in Ihrem Leben?»

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