
Körperpsychotherapie
Der Körper redet immer mit
Körperpsychotherapie unterstützt Menschen dabei, psychische Belastungen nicht nur kognitiv, sondern auch über den Körper zu verstehen. Vielleicht kennen Sie das: Eine innere Unruhe, Enge im Brustraum, nicht durchatmen können ... Oft geht damit das Gefühl einher, den Kontakt zu sich selbst verloren zu haben. Besonders dann, wenn sich diese Symptome über einen längeren Zeitraum erstrecken.
In der körperorientierten Psychotherapie - kurz: Körperpsychotherapie - verbinden sich Gespräch, Achtsamkeit und die Wahrnehmung von Körpersignalen zu einem prozessorientierten Vorgehen. Dadurch werden unbewusste Muster sichtbar, verständlich und veränderbar. Es geht mir weniger darum, Symptome schnell ‚abzustellen‘. Vielmehr möchte ich mit Ihnen die innere Logik verstehen, die Ihr Körper zum Ausdruck bringt – und durch neue Erfahrungen immer wieder Impulse setzen, damit sich Ihr Nervensystem stärker verknüpfen kann.
Wichtig zur Abgrenzung: Während die reine Körpertherapie oft direkt am und mit dem Körper arbeitet, ist die Körperpsychotherapie ein psychotherapeutischer Weg, der das seelische und körperliche Erleben einbezieht. Einen tieferen Einblick in Unterschied und Wirkweise gibt dieser Artikel.
Wenn ich - neben anderen Ansätzen - körperorientiert arbeite, nutze ich die HAKOMI®‑Methode, einen achtsamkeitsbasierten, erfahrungszentrierten Zugang zum inneren Erleben.
Gerne begleite ich Sie dabei, die Verbindung zu sich selbst zu vertiefen sowie Ihre Klarheit und Lebendigkeit zu stärken. Wenn Sie ein körperorientierter Weg anspricht, lade ich Sie herzlich zu einem kostenfreien Erstgespräch ein.
Blick in einen lebendigen Prozess
Wie kann man sich Körperpsychotherapie konkret vorstellen – besonders im Online‑Setting? Was passiert da eigentlich? Wie entsteht ein Zugang zu inneren Prozessen, wenn wir uns nicht im selben Raum befinden? Und wie fühlt es sich an, wenn der Körper in seiner Sprache spricht?
Ich habe immer wieder festgetellt, dass beschreibende Erklärungen diese Fragen nur begrenzt beantworten können. Deshalb habe ich die Resonanzräume entwickelt: kurze, atmosphärische Erfahrungsskizzen aus therapeutischen Prozessen. Sie geben Einblicke in innere Bewegungen und machen spürbar, wie sich eine 'gefühlte Bedeutung' (felt sense) aus dem unmittelbaren Erleben in Worte formt.
Fühlen Sie sich eingeladen, beim Lesen wahrzunehmen, wo Sie in Resonanz gehen:
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Wie reagiert mein Körper auf diese Zeilen?
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Welche inneren Bilder tauchen auf?
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Was in mir geht in Resonanz?

Resonanzraum 1 - Unsichtbarer Winter
Im Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Lebendigkeit
Sich aus toxischen Beziehungen lösen
Zwischen Selbstentfremdung und dem Druck zu funktionieren
Klientin
Genau die richtigen Fragen und die Wahrnehmung meines Körpers führten wieder zu mehr Vertrauen in mich selbst.